Tür auf für Sicherheit!

Bei der Wahl der richtigen Haustür ist einiges zu beachten. Sie sollte einerseits über eine optimale Wärmedämmung verfügen, andererseits das Eigenheim vor ungebetenen Gästen sichern. Bezüglich der Dämmeigenschaften hat sich herausgestellt, dass Aluminium besser isoliert als Holz. Sind Türen mit Glas verkleidet ist darauf zu achten, dass es sich um hochisoliertes Wärmeschutzglas handelt. Zu beachten ist, dass nicht nur Haustüren den Standards entsprechen sollten, sondern auch Kellertüren, Terrassentüren und Garagentore beliebte Isolationslücken und Einbruchsstellen darstellen.

In Sachen Sicherheit haben sich in den letzten Jahren deutliche Entwicklungen ergeben. Beim Kauf einer Tür ist zunächst auf die sogenannte Widerstandsklasse zu achten. Türen der Widerstandsklasse 1 bieten die geringste-, Türen der Widerstandsklasse 6 die höchste Sicherheitsleistung. Türen mit Glaseinsatz sollten im Optimalfall zusätzlich durch ein Gitter vor der Scheibe abgesichert sein oder aus einbruchsicherem Glas bestehen. Die Tür sollte man in jedem Fall vom Fachmann einbauen lassen, damit keine unbeabsichtigten Schwachstellen bezüglich der Sicherheit auftreten. Unsachgemäßer Einbau von Türen ist zudem für eine Hausratversicherung ein Grund zur Ablehnung einer Schadensregulierung.

Der Schlossbereich ist das wichtigste und zugleich komplizierteste Glied im Türbau. Neben den bekannten Schlüsselsystemen gibt es noch eine Reihe weiterer Schlüssel, die durch einen speziellen Mechanismus eine Tür zusätzlich sicher machen. Ein sogenannter Durchsteckschlüssel zwingt die Bewohner ihre Haustür abzuschließen, indem er bei offenem Schloss nicht abgezogen werden kann. Noch sicherer sind Türen mit Mehrfachschlössern, die sich nur öffnen lassen wenn alle Schlüssel in den einzelnen Schlössern stecken. Benötigt man doch einmal einen Schlüsseldienst lassen sich diese Schlösser nur mit speziellen Fräsemaschinen öffnen. Abgelöst werden diese doch recht komplizierten Schlösser von elektronischen Schlössern, bei denen Codes eingegeben werden müssen. Eine extrem moderne und kostspielige Variante hierbei sind Schlösser die auf Fingerabdruck reagieren. Fingerprofile der Hausbewohner werden von einem Computersystem gespeichert. So können nur Berechtigte ins Innere des Hauses gelangen. Das Öffnen von solchen Türen ist nur noch für erfahrene Schlüsseldienste, wie den Hamburg Schlüsseldienst, mit Fräsemaschinen durchführbar.