Welcher Staubsauger für welchen Zweck?

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wo gebaut wird, so könnte man ergänzen, da wird es schnell sehr staubig. Das gilt nicht nur während der Bauphase, sondern auch nach dem Einzug, wenn immer wieder Bilder aufzuhängen, Regale anzudübeln und Lampen aufzuhängen sind. In der Regel muss dann gebohrt werden – und wer könnte den dabei entstehenden Dreck besser beseitigen als ein Testsieger Staubsauger? Der Staubsauger ist sicherlich eines der verbreitetsten elektrischen Haushaltsgeräte.

Dementsprechend viele Varianten gibt es: Vom beliebten Bodenstaubsauger, den der Benutzer beim Saugen mittels des Saugschlauches hinter sich her zieht, über den fast ebenso verbreiteten Handstaubsauger, bei dem man das komplette Gerät in der Hand hält, bis hin zu Sonderformen wie dem Werkstattsauger, bei dem der Schmutz nicht – wie bei den meisten anderen Geräten – in einem Beutel landet, sondern in einem robusten Metallbehälter gesammelt wird. Als Besonderheit können diese Staubsauger auch Flüssigkeiten wie verschüttetes Wasser aufsaugen, weshalb sie als Nass-/Trockensauger bezeichnet werden.

Zu den “besonderen” Staubsaugern zählen aber auch zwei Bauformen, die hier noch besondere Beachtung finden sollen. Zum Einen ist dies der oftmalige Testsieger Staubsauger nach dem “Dyson”(R)-Prinzip. Beim herkömmlichen Staubsauger kommt ein Papierbeutel zum Einsatz, der den aufgesaugten Schmutz aufnimmt und entleert werden muss, sobald er gefüllt ist. Dieses Prinzip hat zwei Nachteile: Erstens müssen ständig Filterbeutel nachgekauft werden. Hier ist mittlerweile mit Kosten von ca. zwei Euro pro Beutel zu rechnen. Zweitens lässt die Saugleistung schon vor Erreichen der Maximalfüllung erheblich nach. Dies wird bei Staubsaugern mit der beutellosen Zyklonen-Technologie vermieden – hier fällt der Staub in einen separaten Sammelbehälter, der außerhalb des Saugluftstroms liegt.

Allerdings sind diese Staubsauger recht teuer. Eine weitere Staubsauger-Sonderform, die besonders für “Häuslebauer” interessant ist, ist der sogenannte Zentralstaubsauger. Hierbei wird, meist im Keller, der eigentliche Staubsauger installiert. Zu den einzelnen Zimmern führen dann Saugrohre, an die mittels einer Steckverbindung ein Saugschlauch mit Düse angeschlossen wird. Vor allem für Allergiker ist diese Variante ein Segen, weil die Raumluft nicht mit der Abluft des Staubsaugers verunreinigt wird.

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